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Unter Telefonie versteht man die Übertragung der menschlichen Stimme mit Hilfe von technischen Einrichtungen. Der Begriff Telefonie ist von den griechischen Wörtern tele und phone abgeleitet und bedeutet Fernstimme, was man im Deutschen auch Fernsprecher nannte. Der erste Forscher, dem die Übertragung der menschlichen Stimme über eine größere Entfernung gelang, war 1961 der deutsche Physiker Philipp Reiss. Für den praktischen Durchbruch sorgte der Amerikaner Alexander Graham Bell.
Die Übermittlung der Sprache kann mit analoger oder digitaler Technik arbeiten. Allen Verfahren gemeinsam ist die Übertragung von Tönen im Frequenzbereich zwischen 300Hz und 3400Hz. Die Übertragungsverzögerung darf maximal 200ms betragen. Längere Verzögerungen, wie sie bei Satellitenverbindungen üblich sind, werden von den Gesprächsteilnehmern als unangenehm empfunden.
Auf Anschluss-Frei! soll es nur um den klassischen stationären (kabelgebundenen) Telefon-Anschluss gehen, nicht um Telefonie im Mobilfunk. Der Betrieb moderner Telefonnetze erfolgt immer digital. Ob nun klassisch paketvermittelt oder bereits auf IP-Basis ist für den Kunden egal. Dagegen ist es nicht egal, mit welcher Technik der Anschluss selbst betrieben wird. Es wird unterschieden zwischen:
- Analog Anschluss, auch POTS (Plain Old Telefon Service) genannt.
- ISDN (Integrated Services Digital Network)
- NGN (Next Generation Network), hier läuft die Telefonie über IP, der Anschluss selbst ist ein DSL- oder Kabel-TV-Anschluss.
Alle Anschlüsse, die nicht auf Kabel-TV basieren, nutzen als Basis die Kupferdoppelader des gewohnten Telefonnetzes. Als Abschluss des Kabels dient in Deutschland immer eine TAE-Dose. Da die Besonderheiten des TAE-Systems immer wieder für Verwirrungen sorgen, bringen wir mit dem TAE-Spezial etwas Licht in das Dunkel.
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