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3. Wenn ich mein Modem anschliesse, kann ich nicht mehr telefonieren
Die Ursache hierfür ist im Regelfall ein zum Modem nicht passendes Kabel. Es sollte immer das mitgelieferte Kabel verwendet werden. Wenn dieses zu kurz ist, sollte eine Verlängerung gekauft werden.
Bei älteren Modems (in der Regel mit ZZF/BZT/BAPT-Zulassungsnummer) wurde die Anschlussleitung im inaktiven Zustand mittels eines Relais überbrückt. Man konnte bei der Einwahl eines solchen Gerätes das Anziehen dieses Relais (Unterbrechen der Anschlussleitung) hören. Diese Modems benötigen ein N-Kabel, dass die Signale La, Lb, a2 und b2 an das Gerät heranführt. Das Kabel führt also die Signale La und Lb zurück an die Dose.
Bei neueren Modems nach europäischer Zulassungsnorm CTR21 (darunter sämtliche in Notebooks eingebauten) wird dieses Relais eingespart und sie werden nur zweipolig angeschlossen. Man erkennt diese Geräte am CE-Zeichen auf der Geräteunterseite. Damit ein solches Modem als N-Gerät das dahinterliegende Telefon nicht abschaltet, ist ein spezielles gebrücktes Modemkabel erforderlich, bei dem die Kontakte La und a2 sowie Lb und b2 durch zwei Drahtbrücken im TAE-N-Stecker überbrückt sind.
Wird nun ein Kabel für die älteren Modems mit einem Modem der neueren Zulassungsnorm verwendet, findet keine Rückführung der Signale La und Lb an nachfolgende Geräte statt. Die Folge: Bei eingestecktem Modem ist das Telefon tot. Abhilfe schafft hier ein neues, passendes Kabel.
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